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Große Scheune bei Niedermiebach brannte vollständig nieder

Bei einem Großbrand wurde diese Nacht eine rund 800 Quadratmeter große, heute als Lagerfläche genutzte Scheune bei Niedermiebach völlig zerstört. Gegen 1.50 Uhr meldeten Anwohner den Brand auf einem Hügel westlich der Ortslage am Wirtschaftsweg nach Oberdorf. Innerhalb weniger Minuten wurde die Alarmstufe für die Feuerwehr mehrfach erhöht, Kräfte aus Nachbarkommunen nachalarmiert.

Teile der Holzfassade wurden von der Feuerwehr aufgesägt, um an Brandherde zu gelangen

Bei Eintreffen der ersten Einheiten stand die rund 40 Meter lange Scheune bereits im Vollbrand, Flammen schlugen meterhoch durch bereits eingestürzte Dachteile. Eine 100 Meter hohe, schon weithin sichtbare Rauchsäule wurde vom Feuerschein in rot-orange Licht gehüllt.

Nach Aufbau der Wasserversorgung wurden die Löscharbeiten von allen Seiten des Gebäudes und von der Drehleiter aus aufgenommen. Ein Innenangriff war aufgrund der Einsturzgefahr nicht möglich. Zu retten war zu diesem Zeitpunkt schon nichts mehr. Es ist unklar, wie lange der Brand im Inneren schon gewütet hatte, bevor der Feuerschein in der Nacht bemerkt worden war.

Einer der zahlreichen ausgebrannten PKW in der Scheune

In der Scheune, die - wie zu erfahren war - früher einen Melkstand beinhaltete, waren zum Glück keine Tiere untergebracht. Das Gebäude war in mehreren Einheiten als Lagerfläche vermietet. Auf diese Weise wurden eine ganze Reihe Fahrzeuge, darunter auch verschiedene Oldtimer, ein Raub der Flammen. Auch das Gummi gelagerter Reifensätze musste abgelöscht werden.

Auf einem Zwischenboden lagerten Reifensätze, Überreste hängen an der Fassade herunter

Neben der Mucher Feuerwehr waren auch Einheiten aus Wiehl-Drabenderhöhe und -Marienhagen sowie aus Seelscheid im Einsatz. Mit weiteren Kräften im Bereitstellungsraum waren 70 bis 80 Wehrleute in die Löscharbeiten eingebunden. Diese zogen sich über Stunden hin, bis das Feuer unter Kontrolle war. Die Arbeiten an der Einsatzstelle dauern derzeit (5.30 Uhr) noch an. (cs)

Nachtrag vom 15.10.2025 :

Zum Abschluss der Löscharbeiten wurde die einsturzgefährdete Giebelwand der Scheune bei Niedermiebach am Dienstagmorgen mit Hilfe eines Baggers des 'Technisches Hilfswerk' aus Olpe eingerissen. Ebenfalls noch am Dienstag haben Brandsachverständige der Kriminalpolizei - wie in solchen Fällen üblich - die Ermittlungen zur Ursache des Feuers vor Ort aufgenommen. Ob diese aufgrund des Ausmaßes der Zerstörung noch bestimmt werden kann, wird jedoch als unsicher eingeschätzt.

Die in der Halle befindlichen Einrichtungen und Gegenstände wurden vollständig zerstört. Dazu zählen mehrere Hebebühnen und mehr als ein Dutzend Fahrzeuge, zumeist PKW, darunter auch Young- und Oldtimer wie 'VW Käfer', 'VW T2'-Bus und 'Chevrolet K30'-Pickup, weiterhin Reifensätze auf Felgen. Ein Raub der Flammen wurde auch die komplette Ausrüstung eines Bestäubungs-Imkers und Wespen-/ Hornissen-Beraters.
 

14. Oktober 2025,
ergänzt am
15. Oktober 2025


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