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Dienstag, 19. Oktober 2021

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Aktuelle Nachrichten

 
B 56 wird zwischen Oberheister und Seelscheid vier Wochen gesperrt

Beginnend am 4. Oktober saniert der 'Landesbetrieb Straßenbau NRW' die Fahrbahn und den kombinierten Geh- und Radweg der Zeithstraße (B 56) zwischen den Ortsteilen Oberheister und Seelscheid auf Neunkirchen-Seelscheider Gebiet. Während der Baumaßnahme wird der rund 1,3 Kilometer lange Abschnitt für den Verkehr voll gesperrt, eine Umleitung wird über die Wahnbachtalstraße (L 189) ausgeschildert.
Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterausführlicher Bericht
 

14.10.2021 - Verkehr, Feuerwehr, Polizeimeldungen

Tödlicher Unfall auf der Werschtalstraße in Höhe Berzbach

Gegen 0.30 Uhr wurde die Polizei in der vergangenen Nacht über einen Verkehrsunfall auf der Landesstraße 312 informiert. Ein Autofahrer habe den betroffenen Streckenabschnitt zwischen Wersch und Marienfeld passiert und dabei einen verunfallten PKW in der abschüssigen Böschung bemerkt. Daraufhin habe er gewendet und sei zeitgleich mit einem weiteren Ersthelfer am Ort des Geschehens eingetroffen. Weil der betroffene Autofahrer in dem weitgehend verformten PKW eingeschlossen war, wurde die Freiwillige Feuerwehr mit dem Stichwort "eingeklemmte Person" alarmiert.

Die Wehrleute öffneten den BMW, der zwei Meter unterhalb der Fahrbahn zwischen Bäumen stand, mit technischer Hilfe. Danach wurde der nicht ansprechbare Fahrer in Form einer Crash-Rettung, das heißt schnellstmöglich, aus dem Fahrzeug geholt und auf die Fahrbahn gebracht, um ihn ohne Zeitverzug behandeln zu können. Die Reanimation des Mannes durch die Notfallsanitäter/innen und einen zwischenzeitlich eingetroffenen Notarzt blieb aber ohne Erfolg, der Autofahrer verstarb an der Unfallstelle. (cs)


13.10.2021 - Veranstaltungen, Freizeit, Kulturelles, Gemeindeverwaltung

Weihnachtsmarkt am zweiten Adventswochenende geplant

Nach der Corona-bedingten Absage im Vorjahr soll es dieses Jahr wieder einen Weihnachtsmarkt in Much geben, wenn auch in abgespeckter Form. Dies liegt aber nicht nur an den direkten Auswirkungen der Pandemie, sondern auch an der zwischenzeitlichen Auflösung der Werbegemeinschaft 'MuchAktiv'. Diese hatte bislang den Part des Weihnachtsmarktes auf der Hauptstraße mit zumeist überörtlichen, gewerblichen Anbietern organisiert. Dieser entfällt in diesem Jahr.

So soll der verkleinerte Markt dieses Mal nur auf dem Kirchplatz und - wie schon seit wenigen Jahren - auch auf dem Hof der 'Burg Overbach' stattfinden. Weil die Hauptstraße ohne dortige Stände nicht für den Verkehr gesperrt werden wird, wurde die Sicherheit der Gäste im Kulturausschuß der Gemeinde thematisiert. Diese sei nicht anders wie üblich, so das Fazit, da die beiden Veranstaltungsorte über Gehwege und Querungshilfen am Kreisverkehr verbunden seien.

Neu ist auch der Termin, da der Weihnachtsmarkt vom zuletzt angestammten ersten Advents-Wochenende wieder auf den früheren Termin am zweiten Advents-Wochenende verlegt wird. Dies wird damit begründet, daß die Besucher/innen am Monatsbeginn über mehr Geld verfügen als am Monatsende. Bei zwei Veranstaltungstagen soll es aber bleiben, so daß der Markt dieses Jahr am Samstag, dem 4. Dezember, von 15 bis 21 Uhr und am Sonntag, dem 5. Dezember, von 11 bis 19 Uhr stattfinden wird.

Die Vorbereitungen zum Weihnachtsmarkt seien bereits aufgenommen worden. Auch die Corona-Sicherheitsaspekte stehen bereits fest, so soll beim Markt die "3D-Regel" gelten, er wird also für Geimpfte, Genesene und Getestete mit entsprechendem Nachweis zugänglich sein. Dabei soll auf Eingangskontrollen verzichtet werden, statt dessen soll es stichprobenartige Kontrollen auf dem Gelände geben. (cs)


13.10.2021 - Feuerwehr, Wetter

Feuerwehr entfernte abgebrochene Baumkrone bei Engeld

Die Gefahr, daß die abgebrochene Baumkrone eines weitgehend dürren Nadelbaums auf eine Straße fallen könnte, führte gestern nachmittag gegen 15.10 Uhr zu einem Feuerwehreinsatz. Weil nur die Straße zwischen Engeld und Hohn benannt worden war, mußten die Wehrleute den konkreten Einsatzort erst suchen. Nach zweimaligen Abfahren der wenig genutzten Strecke konnte die gemeldete Baumkrone schließlich ausgemacht werden. Von der Drehleiter aus wurde die potentielle Gefahr innerhalb weniger Minuten gebannt, indem die Krone gelockert wurde, so daß sie zu Boden fiel. (cs)


12.10.2021 - Vereine, Baumaßnahmen, Gesellschaft

Eröffnung des 'Pfad der Erinnerung und der Zuversicht'

Anita Schlimbach beu der Eröffnung an der 'Fatima-Kapelle' - (Foto : 'Ambulanter Hospizdienst Much')

Eine Information des 'Ambulanter Hospizdienst Much' :  Der "Pfad der Erinnerung und der Zuversicht" wurde am Samstag, 9. Oktober, vom Ambulanten Hospizdienst Much eröffnet. Viele Gäste fanden sich dazu bei tollem Herbstwetter an der 'Fatima-Kapelle' in Much ein. Als Vorsitzende des Hospizdienstes begrüßte Anita Schlimbach die Gäste und bedankte sich herzlich bei allen Helfern und Unterstützern.

Dieses Projekt wurde von "NRW Vital" gefördert. Claudia Wieja als Bürgermeisterin von Lohmar und Norbert Büscher als Bürgermeister von Much bedankten sich für die Idee und deren Umsetzung. Interessierte Besucher finden auf dem Weg, beginnend an der 'Fatima-Kapelle' bis zur "Blauen Bank", zwölf verschiedene Skulpturen und Texte, die zur Meditation und zu einer Auszeit aus dem Alltag einladen.

Der Weg ist sehr berreichernd und hervorragend gelungen, so die Rückmeldungen der ersten Besucher. Much ist mit dem "Pfad der Erinnerung und der Zuversicht" um ein besonderes Ausflugsziel reicher geworden und wir möchten Sie herzlich einladen, diesen Weg zu gehen.


11.10.2021 - Polizeimeldungen, Verkehr

Zwei Seile über Fahrbahnen in Sommerhausen gespannt

Bei Dunkelheit war eines der Seile über diese Nebenstraße in Sommerhausen gespannt - (Foto: rhein-sieg.info)

Eine Information der Kreispolizeibehörde :  Nicht lustig und auch kein harmloser Streich :  In Much haben Unbekannte zwei Seile über eine Fahrbahn gespannt und damit Verkehrsunfälle mit schweren möglichen Folgen in Kauf genommen. Ein Autofahrer und ein Radfahrer, die durch die Seile fuhren, hatten Glück und es blieb bei einem kurzen Schreck.

Ein 31-jähriger Autofahrer fuhr gegen 23.00 Uhr auf der Straße Sommerhausen. In Höhe der Hausnummer 82 bemerkte er, wie er durch ein Seil fuhr und es durchriss. Er rief seinen Vater an, der in der Nähe wohnt, und suchte mit ihm die Umgebung nach weiteren Seilen ab, als sie nicht weit entfernt einen Mann hörten. Es war ein Fahrradfahrer, der auf Höhe der Hausnummer 83 ebenfalls durch ein Seil gefahren war.

Das Seil hatte sich um das Bein des 60-Jährigen Radfahrers und die Speichen seines Fahrrads gewickelt. Gestürzt war er glücklicherweise nicht, da er in eine Hauseinfahrt abbiegen wollte und sehr langsam unterwegs war. Da er sich jedoch nicht selbstständig aus dem Seil befreien konnte, mussten der 31-jährige Autofahrer und sein Vater das Seil mit einem Feuerzeug durchbrennen.

Vor Ort stellte die Polizei beide Seile sicher und suchte die Ortschaft nach weiteren Seilen ab. Wegen des Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr wurde eine Strafanzeige gestellt. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 02241 / 5413421 zu melden.


09.10.2021 - Verkehr, Polizeimeldungen

Motorradfahrer nach Kollision mit PKW schwer verletzt

Keine Chance, einen Zusammenstoß zu verhindern, hatte ein 67-jähriger Motorradfahrer, der heute nachmittag um 15.30 Uhr die Landesstraße 312 von Wersch talwärts nach Much befuhr. Etwa in Höhe des Ortsschilds, kurz vor Erreichen des Abzweigs der Berghausenstraße, wurde er mit seiner Maschine von einem entgegenkommenden PKW erfasst. Dessen 73-jährige Fahrerin war in der leichten Rechtskurve der Marienfelder Straße am Fuß des Berges geradeaus gefahren und so auf die Gegenspur geraten. Möglicherweise, so eine Theorie, hatte das starke Gegenlicht der Sonne ihre Sicht beeinträchtigt.

Ihr 'Ford EcoSport' traf das schwere Cruiser-Motorrad, eine 1.500er 'Suzuki Intruder', seitlich und stieß es einige Meter zurück. Der Neunkirchen-Seelscheider trug dadurch schwerste Beinverletzungen davon und wurde in den Graben geschleudert. Nach seiner Erstversorgung vor Ort wurde er mit dem Rettungshubschrauber, der am nahen 'Walkweiher' gelandet war, zum Klinikum nach Köln-Merheim ausgeflogen. Die aus Much stammende Autofahrerin erlitt laut Polizei einen Schock.

Nach Abschluß der Rettungsarbeiten konnte die zuvor vollständig blockierte L 312 wieder halbseitig für den Verkehr geöffnet werden. Die Unfallaufnahme, für die die Verkehrsexperten der Polizei hinzugezogen wurden und auch ein 3D-Scanner zum Einsatz kam, zog sich noch bis 19.30 Uhr hin. Zu diesem Zeitpunkt wurden auch die beiden Fahrzeuge abtransportiert, die zur späteren technischen Untersuchung seitens der Polizei sichergestellt wurden. (cs)


09.10.2021 - Veranstaltungen, Freizeit

Sonntäglicher Trödelmarkt im Wahnbachtal

Am morgigen Sonntag findet auf dem Parkplatz der beiden Supermärkte im Wahnbachtal der monatlich veranstaltete Trödelmarkt statt. Für den Verkauf ist die Zeitspanne zwischen 11 und 17 Uhr vorgesehen. Motorisierte Besucher werden dringend ersucht, nur ausgewiesene Parkplätze im Umfeld zu nutzen und nicht die Gehwege beziehungsweise Fahrbahnränder der L 189, L 312 und B 56 oder ihrer Nebenstraßen zuzustellen. (cs)


08.10.2021 - Gemeindeverwaltung, Stadtplanung, Baumaßnahmen, Finanzen

Gemeindeverwaltung widerspricht Kirchplatz-Bürgerinitiative

Eine Information der Gemeindeverwaltung :  Die "Bürgerinitiative zum Erhalt unseres schönen Kirchplatzes" veröffentlichte am 5. Oktober einen Sachstandsbericht zum Umbau des Kirchplatzes, der leider ein völlig falsches Bild der tatsächlichen Gegebenheiten wiedergibt. Die Bürgerinitiative "informiert" darüber, dass deren aufgezeigten Möglichkeiten zur Einsparung der Baukosten unberücksichtigt geblieben seien und die Mehrkosten lediglich an den unverhältnismäßigen Mehrkosten des Natursteinpflasters festgemacht würden. Dabei hätte sie doch der Verwaltung und der Politik Möglichkeiten aufgezeigt, dass vorhandene Natursteinpflaster kostengünstig wiederzuverwenden. Ebenso wären keine Einsparungen bei der Umgestaltung des Kirchgartens sowie bei der Ausführung der Treppen- und Rampen-Konstruktion vorgesehen.

Tatsächlich ist es jedoch so, dass die Ursprungsplanung der Verwaltung mit einer neuen und großzügigen Freitreppe sowie einer barrierearmen Rampe weitaus günstiger war, als die nun beschlossene Kompromisslösung, welche fast identisch mit den Kompromissvorschlägen der Bürgerinitiative ist. Auch beinhaltete die Ursprungsplanung einen Bodenbelag aus Naturstein, welcher jedoch frühzeitig der Wirtschaftlichkeitsprüfung zum Opfer fiel. Aus einer Freitreppe wurde ein in der Herstellung anspruchsvolles technisches Bauwerk auf engstem Raum mit statischem Mehraufwand. Von zwei Wegeführungen im Kirchgarten ist nur eine übrig geblieben. Die damit wegfallende Wegeverbindung zur Kirchstraße fällt somit ebenfalls weg.

Die von der Bürgerinitiative aufgezeigte Möglichkeit, Mehrkosten zu vermeiden, indem man die vorhandenen Natursteine aufarbeitet, kostet ein Vielfaches des Bodenbelages aus Betonstein. Dieser ist in einer Altstadt-/ Antik-Optik vorgesehen und passt daher sehr wohl zum historisch anmutenden Ambiente der Kirchplatzes. Die Kosten der anspruchsvollen Verlegung auf einer solch großen Fläche sowie eine damit einhergehende Gewährleistung wurde leider von der Bürgerinitiative nicht thematisiert. Hinzu kommt, dass das vorhandene Natursteinpflaster eine Wiederverwendung als Wasserführungsrinnen, Läufer entlang der Häuserfassaden und der Kirchenfassade sowie als Einfassung der Baumscheiben und des Mobiliars findet, soweit es noch brauchbar und nicht gebrochen ist.

Somit wurden alle umsetzbaren Möglichkeiten geprüft und entsprechend der vorgeschlagenen Kompromisse geplant. Nach vielen Gesprächen, Veranstaltungen und Umplanungen wurde daraus ein umfassendes Leistungsverzeichnis erstellt. Nach der ersten Ausschreibung musste festgestellt werden, dass Einsparungen nur noch beim Bodenbelag erzielt werden können, indem der kostenintensive Naturstein gegen einen Betonstein mit Natursteinoberfläche getauscht wird. Die Entscheidung pro Betonstein wurde mit großer Mehrheit im Gemeinderat beschlossen.

Die Verwaltung bedauert es, dass derartige Veröffentlichungen ohne Absprache mit unrichtigen und unvollständigen Sachverhaltsdarstellungen vorgenommen werden und somit bewusst Unsicherheit und Unverständnis bei den Bürgerinnnen und Bürgern von Much erzeugt wird. Die Bezirksregierung Köln hat ein Gesamtkonzept finanziell gefördert. Weitere Zeitverzögerungen oder Umplanungen würden unweigerlich zum Verlust der Fördermittel führen und eine Neugestaltung des Kirchplatzes verhindern. Das kann nicht im Sinne der Gemeinde sein.

Wenn Sie Fragen oder Anregungen zum Kirchplatz haben, können Sie uns gerne ansprechen :  Bürgermeister Norbert Büscher, norbert.buescher@much.de, Telefon 02245 / 6818, oder Beigeordneter Karsten Schäfer, karsten.schaefer@much.de, Telefon 02245 / 6815


06.10.2021 - Polizeimeldungen

Polizei warnt vor Telefonbetrügern und falschen Polizisten

Eine Information der Kreispolizeibehörde :  Trotz immer wiederkehrender Berichte über die Maschen von falschen Polizisten am Telefon gelingt es den Täter trotzdem, ihren Opfern große Geldsummen abzujagen. Um den Machenschaften der Betrüger einen Riegel vorzuschieben, ist die Polizei dringend auf die Unterstützung von Angehörigen, Freunden und Nachbarn angewiesen. Bitte helfen Sie mit, ihre Lieben vor dem finanziellen Ruin zu schützen !

Gesellschaftliche Unterstützung oder Schutzmechanismen hätten möglicherweise einen 83-jährigen Sankt Augustiner davor bewahrt, sein Vermögen in Höhe von mehr als 130.000 Euro an Telefonbetrüger auszuhändigen. Zwischen Ende August und Anfang Oktober haben Telefonbetrüger mit der Masche der festgenommenen ausländischen Einbrecher den Senior dazu gebracht, sein Konto zu leeren, einige Geldanlagen aufzukündigen und das Geld den Unbekannten zu überlassen.

Die Polizei rät :

  • Sei es ein vermeintlicher Verwandter, ein Polizeibeamter, ein Staatsanwalt, Notar, Bankmitarbeiter oder sonst jemand :  Sobald ein Anrufer die Herausgabe von Geld, Wertsachen oder Konto- und PIN-Nummern fordert, sollten alle Angerufenen misstrauisch werden !  Am besten sollten sie eine Vertrauensperson hinzuziehen oder im Zweifelsfall einfach den Hörer auflegen !
  • Die Angerufenen sollten auflegen und den angeblichen Verwandten oder die angebliche Institution unter einer selbst herausgesuchten Telefon-Nummer zurückrufen und den Sachverhalt schildern !
  • Unbekannten Personen sollten am Telefon niemals Auskünfte über Vermögensverhältnisse oder andere sensible Daten gegeben werden !
  • Geld oder Wertgegenstände sollten niemals fremden Personen übergeben werden, auch nicht, wenn diese sich als Polizisten, Notare, Staatsanwälte etc. ausgeben !

Weitere Tipps zum Betrug durch falsche Polizeibeamte :

  • Die echte Polizei ruft niemals unter der Nummer 110 an. Wenn diese Nummer im Telefondisplay erscheint (gegebenenfalls mit einer Vorwahl des Wohnorts), handelt es sich nicht um die echte Polizei !
  • Die echte Polizei wird niemals dazu auffordern, Geld oder Wertgegenstände herauszugeben !
  • Die echte Polizei fragt am Telefon niemals nach Vermögens-Verhältnissen, Bargeld oder Wertgegenständen, die zu Hause aufbewahrt werden !

Umfangreiches Informationsmaterial zu Betrug am Telefon, aber auch zu anderen Kriminalitäts-Phänomenen finden Sie auf  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.polizei-beratung.de .


05.10.2021 - Vereine, Stadtplanung, Baumaßnahmen, Finanzen

Bürgerinitiative über den Sachstand zum Umbau Kirchplatz

Eine Information der "Bürgerinitiative zum Erhalt unseres schönen Kirchplatzes" :  Nach den Aktivitäten der Bürgerinitiative Anfang des Jahres 2020 wurde durch ihre mehr als 2.500 Unterschriften ein Kompromiss bei der Planung zur Umgestaltung des Kirchplatzes erreicht, der folgende Kernpunkte beinhaltete :

  • Reduzierung der zu fällenden alten Bäume
  • Entfall der circa 35 Meter breiten Freitreppe und Ersatz durch eine moderate 7 Meter breite Treppe mit angeschlossener, geschwenkter, barrierefreier Rampe
  • Verwendung von Natursteinpflaster anstelle vom ursprünglich geplanten Betonsteinpflaster für die Platzgestaltung

Nach Umplanungen, erneuter Kostenschätzung und Ausschreibung ergab sich bei den vorliegenden Angeboten eine deutliche Überschreitung der Kostenschätzung, so dass auf die Gemeinde erhebliche Mehrkosten zukommen.

Während 80 Prozent der geschätzten Baukosten durch die Landesförderung abgedeckt werden, müssen sämtliche Mehrkosten zu 100 Prozent von der Gemeinde getragen werden. Die Höhe der Mehrkosten hat die Politik dazu veranlasst, die Ausschreibung aufzuheben, da die Mehrkosten nicht von der Gemeinde getragen werden können. Um das Projekt dennoch zu realisieren, hat man sich dazu entschieden, Kosten einzusparen.

Die geplanten Einsparungen beziehen sich ausschließlich auf den Belag des Kirchplatzes. Hier soll entgegen der Kompromiss-Vereinbarung nun doch Betonstein verlegt werden. Bei den anderen Planungselementen, wie zum Beispiel Umgestaltung des Kirchgartens, Ausführung der Treppen- und Rampen-Konstruktion sind keine Einsparungen vorgesehen.

Wir als Bürgerinitiative haben Verwaltung und Politik eine Möglichkeit aufgezeigt, das vorhandene Natursteinpflaster des Kirchplatzes aufzuarbeiten und in barrierefreier Verlegung auf dem Platz wieder zu verwenden. Ein weiteres Einsparpotential ergibt sich unserer Auffassung nach darin, den Zufahrtbereich zum Kirchplatz und den Gehweg entlang der Häuserfront mit Betonsteinpflaster auszuführen.

Wir sind uns der Mehrkosten für das Natursteinpflaster bewusst. Wir halten jedoch an der im Rahmen des Kompromisses vereinbarten Zusage fest. Dementsprechend soll die Hauptfläche des Kirchplatzes mit Natursteinpflaster, passend zum historischen, denkmalgeschützten Ensemble ausgeführt werden. Aus unserer Sicht müssen Kosteneinsparungen an den weiteren Planungselementen in die Überlegungen einbezogen werden.

Wir freuen uns über Ihre persönliche Meinung und Rückmeldungen zu diesem Thema :
Johannes Büchler (01575 / 3473476, E-Mail : johannes.buechler@outlook.de)
Thomas Diez (02245 / 9153939, E-Mail : t.diez@gmx.de)
Birgitt Kreitz-Henn (0172 / 9442099, E-Mail : birgittkreitzhenn@googlemail.com)


04.10.2021 - Vereine, Sport, Freizeit, Veranstaltungen

Auf der Mucher Tennisanlage war wieder richtig was los

(Foto : 'Tennis-Club Much')

Eine Information des 'Tennis-Club Much' :  Der Tennis-Club kann feiern ... und wie !  Nach der Clubmeisterschaft im Einzel und der Riesen-Ladys-Night-Party waren die Mitglieder wieder in Feierlaune.

Das Mixed-Turnier startete am Morgen mit 25 Paaren. Am späten Nachmittag standen sich im einem spannenden Endspiel Marion und Cord Habicht sowie Tina Manz / Moritz Schaudinn gegenüber, die nach spektakulären Ballwechseln im Tie Break als Sieger hervorgingen. Am Nachmittag schaute Norbert Büscher vorbei und war erstaunt über die vielen Zuschauer.

Das Oktoberfest startete mit einem reichhaltigen bayrischen Buffet und natürlich bayrischem Bier. Danach wurden Stühle und Tische im Clubhaus beiseite geschoben, die Tanzparty konnte beginnen - und dauerte bis in den frühen Morgen.

Der Aufschwung im Tennis-Club Much ist deutlich erkennbar. Die vielseitigen Ideen des neuen Vorstandes zur Erweiterung und Verschönerung der Anlage finden großen Zuspruch. Die Innovationen machen den Verein attraktiv für alle Mitglieder und diejenigen, die es noch werden wollen. So viel "Schnupperer" wie noch nie spielen zur Zeit auf unserer Anlage und erproben das Tennisspiel.

Zum Jubiläum richtete Bürgermeister Norbert Büscher Gruß- und Glückwünsche an den Verein, "der seit seiner Gründung im Jahre 1961 ein fester Bestandteil des Mucher Vereinslebens darstellt und eine Bereicherung für Much bedeutet. Den Vereinsaktiven gelang es immer wieder aufs Neue, den vereinsinternen Tennissport aufrechtzuerhalten, zu beleben und fortzuentwickeln", schrieb er, "und ich bedanke mich bei allen ehrenamtlichen Helfern für ihr Engagement in den vergangenen Jahren".

Wir bedanken uns für die anerkennenden Worte. und freuen uns, dass unser junger Vorstand mit all seinen Helfern den Club mit großem Engagement und viel Freude zukunftsorientiert ausrichtet.
für den Vorstand, Gisela Mraz


04.10.2021 - Vereine, Kulturelles, Kunst, Vermischtes

Außergewöhnliche Führung auf dem Skulpturenweg Much

Peter Berger mit zwei der Damen an der Skulptur "hören - austauschen - erreichbar sein" - (Foto : 'HEPress')

Eine Information des Verkehrsverein Much :  Die Volkshochschule des Kreises bietet unter anderem auch eine Führung über unseren "Skulpturenweg" an. Peter Berger hatte am letzten Samstag acht Anmeldungen. Zwei Damen waren trotz wechselhaften Wetters pünktlich vor Ort, eine Dame kam wegen eines Staus später.

Die reduzierte Kleingruppe bot allerdings auch Vorteile :  Peter Berger informierte nicht nur sehr ausführlich über die neun sehr verschiedenen Kunst-Objekte. Das Interesse der Damen hörte an dieser Stelle nicht auf: Sie wollten mehr über unsere Gemeinde erfahren. So ging der Rundgang noch zum "Klösterchen" mit seinem Kneipp-Pfad. Auch am "Walkweiher", der Burg Overbach und an der Martinus-Kirche gab es für die Damen interessante Informationen.

Eine kleine Aufgabe gibt es für den Verkehrsverein :  Die Bronze-Markierungen des Skulpturenweges sollten deutlicher erkennbar (leuchtfarbene / weiße Umrandung der Plaketten ?) sein. Tenor der Besucherinnen : "Ohne Führung hätten wir den Weg nicht gefunden". Das werden wir bis zum April 2022 erledigt haben. - Natürlich ist eine Teilnahme von Mucher Bürgern/innen möglich.


02.10.2021 - Vereine, Kindergärten

Eine aufregende Woche im Kindergarten Wellerscheid

(Foto : Melanie Vukovic)

Eine Information des Förderverein Kindergarten Wellerscheid :  Wow, was war das für eine aufregende Woche !  Kennenlern-Nachmittage, Erntedankfest, Kuchenverkauf ... aber der Reihe nach. Nach den Sommerferien startete der Kindergartenalltag wieder im Regelbetrieb. So schön : offene Gruppen, gemeinsames Spielen und Toben. Aber wer sind all die neuen Kinder ?  Und die neuen Eltern ?

Somit hieß es in der letzten Woche auf zu den Kennenlern-Nachmittagen. Für jede Gruppe - Sonne, Mond und Sterne - gab es an einem Nachmittag für zwei Stunden Spiel, Spaß und Spannung für die Kinder und gute Gespräche für die Eltern. Mit dem 'Bobby-Car' wurde durch den Parcours geflitzt, Fische wurden geangelt, Bälle geworfen, geklettert und gebuddelt. Eltern stellten sich vor und teilten ihr Wünsche. Für die Kinder gab es zum Abschluss noch Überraschungspakete, gefüllt mit kleinen Geschenken vom Förderverein und Leckereien von unserem Frischemarkt. Es waren wirklich gelungene Nachmittage. Toll !  Es ist großartig, dass das Kindergarten-Team sowas Tolles nach 1,5 Jahren Corona-Einschränkungen möglich gemacht hat und im Kindergarten wieder ein Gemeinschaftsgefühlt entsteht.

Ausgetauscht wurde sich auch über die tollen Torten und Kuchen, die wir für unser Kuchenbuffet am Wahlsonntag benötigten. Das Auge isst bekanntlich mit und das Kuchenbuffet konnte sich wirklich sehen lassen : ob Schwarzwälder-Kirsch, Käse-Sahne-Torte oder Waffeln ... es war für jeden Geschmack etwas dabei. Um 15 Uhr waren wir bereits ausverkauft (Sorry an all diejenigen, die leider leer ausgingen - dass unser Kuchen einen solchen Andrang findet, hätten wir uns nicht erträumen lassen !). 15 Torten und 100 Waffeln haben wir unters Volk gebracht und konnten ein grandioses Ergebnis für unsere Kinder erzielen. Wir freuen uns schon heute, das Geld im Sinne unserer Kinder anzulegen. Ideen haben wir viele !

Und mit jedem Tag der letzten Woche stieg auch die Aufregung unserer "Pusteblumen-Kinder" : sie durften nach dem Erntedank-Feldgottesdienst in Wellerscheid an der Grillhütte auftreten. Endlich konnten sie ihre einstudierten Lieder vortragen, begleitet von einem kleinen Kinder-Erntepaar und einem Trampel-Trecker-Erntewagen. Zum Abschluss sorgte dann unser lieber Helmut noch für ein Highlight : mit dem "Ernte-Express" hoch zum Kindergarten, wo Waffeln auf die Kinder warteten.

Es ist einfach toll, wenn schon die Kleinsten die Traditionen fortführen und wir sind sehr froh und dankbar, dass dies in Wellerscheid Jahr um Jahr weitergegeben wird und die Kinder hier in unserer Gesellschaft eine ganz große Wertschätzung erfahren. So hieß es auch im Feldgottesdienst : "Die Kinder sind eine wundervolle Ernte, für die wir sehr dankbar sind. So viele kleine besondere Charaktere, jede und jeder für sich liebenswert, mit tollen Ideen und zum Glück auch viel Blödsinn im Kopf."

Oft sind es einfach die kleinen Dinge, die unterschiedlichen Ideen aus unserer Gemeinschaft, mit denen wir unseren Kindern eine große Freude machen. Das neue Kindergarten Jahr hat richtig toll und vor allem "ganz normal" begonnen und wir hoffen sehr, dass es in den kommenden Monaten genau so weitergeht.


02.10.2021 - Veranstaltungen, Technik, Umwelt, Soziales

'Repair Café' bietet zwei Termine im 'Juze'-Nebengebäude

Eine Information des 'Repair Café Much' :  Den 6. Oktober (Mittwoch) und den 8. Oktober (Freitag) bieten wir im Oktober als Termine im "Juze Much" an, jeweils von 17 bis 19 Uhr. Es gelten weiter die aktuellen Hygiene-Vorschriften. Und : Wir sind auch in den Wintermonaten für "unsere Kunden" da !

Gut zu wissen :  US-Präsident Joe Biden und die mächtige US-Verbraucher-Behörde 'FTC' haben etwas vor. Sie wollen Firmen wie 'Apple', 'Microsoft' und andere zwingen, ihre Produkte (Smartphones, Tablets, Computer) reparatur-freundlich zu produzieren, um die Kunden nicht zu unnötigen Neuanschaffungen zu nötigen (Quelle : 'Die Welt'). Wir sagen : sehr spät - aber immerhin ...

Gerne können weiterhin alte Handys und Brillen (wie bei diesen Terminen) auch bei Ingeborg Buschmann, Danziger Straße 4 oder bei Hartmut Erwin, Scheid 29, in den Briefkasten "entsorgt" werden. Um alles andere kümmern wir uns dann. Danke im Voraus !

Und eine Bitte noch in eigener Sache :  Wir können noch qualifizierte und interessierte MitstreiterInnen "beschäftigen". Kommen Sie doch einfach einmal vorbei. Es macht großen Spaß, den Elektromüll-Wahnsinn wenigstens ein wenig zu bremsen.
Das Repair-Team


30.09.2021 - Kreisverwaltung, Gesundheit

Ab Freitag gilt eine neue Corona-Schutzverordnung

Eine Information der Kreisverwaltung :  Ab Freitag, 1. Oktober, gilt die neue Corona-Schutzverordnung des Landes NRW. Geprägt ist auch die Neufassung, die weitere Lockerungen mit sich bringt, von den 3G-Regeln. Das sind die wichtigsten Neuregelungen im Überblick :

Keine Maskenpflicht im Freien mehr

Die neue Corona-Schutzverordnung sieht unter anderem den Wegfall der Maskenpflicht im Freien vor. Bislang galt, dass in Warteschlangen und Anstellbereichen sowie unmittelbar an Verkaufsständen, Kassenbereichen und ähnlichen Dienstleistungs-Schaltern sowie bei Sport-, Kultur- und sonstigen Veranstaltungen im Freien mit mehr als 2.500 Besucherinnen und Besuchern das Tragen einer Maske erforderlich war. Diese Pflicht fällt weg. Trotzdem wird weiterhin auch im Freien das Tragen einer Maske dringend empfohlen, wenn ein Mindestabstand von 1,50 Metern zu anderen Personen nicht eingehalten werden kann, typischerweise ist das insbesondere in Warteschlangen und Anstellbereichen der Fall.

PCR-Test kann durch kurzfristigen Schnelltest ersetzt werden

Überall dort, wo bislang nicht immunisierte Personen einen PCR-Test als Zugangsvoraussetzung (zum Beispiel für Diskotheken) oder als Bedingung für den Entfall der Maskenpflicht (zum Beispiel bei Chorproben) benötigt haben, kann ab 1. Oktober auch alternativ ein Schnelltest verwendet werden, wenn dieser höchstens sechs Stunden alt ist.

Mehr Zuschauerinnen und Zuschauer bei Großveranstaltungen

Bei Großveranstaltungen (Sportveranstaltungen, Konzerten, Musikfestivals und ähnlichem) entfällt die absolute Obergrenze von 25.000 Zuschauerinnen und Zuschauern vollständig. Bei Großveranstaltungen im Freien wird darüber hinaus die relative Obergrenze von 50 Prozent der regulären Zuschauerkapazität gelockert. Hier können nun alle Sitzplätze voll belegt werden, wenn die Veranstalterin beziehungsweise der Veranstalter sicherstellt, dass außerhalb der Plätze Masken getragen werden. In Innenräumen gilt die Höchstgrenze von 50 Prozent oberhalb von 5.000 Zuschauerinnen und Zuschauern unverändert.

Keine besonderen Abstände / Trennwände in der Innengastronomie mehr

In der Innengastronomie sind besonderen Abstände oder Trennwände zwischen den Tischen nicht mehr zwingend erforderlich. Vielmehr werden die Einhaltung des Abstands oder der Einsatz von Trennwänden lediglich empfohlen. Es bleibt aber bei der Maskenpflicht außerhalb des festen Sitz- oder Stehplatzes.

Kein 3G-Nachweis mehr für medizinische oder pflegerische Dienstleistungen

Mit der Neufassung der Corona-Schutzverordnung entfällt die 3G-Regel für medizinische oder pflegerische Dienstleistungen. Für sonstige körpernahe Dienstleistungen - zum Beispiel Friseurleistungen, Kosmetik - bleibt der 3G-Nachweis weiterhin verpflichtend.

Schüler/innen brauchen in den Ferien einen Test- oder Immunisierungs-Nachweis

Grundsätzlich gilt :  Bei Schülerinnen und Schülern ab 16 Jahren wird der Immunisierungs- oder Testnachweis durch eine Bescheinigung der Schule ersetzt. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren gelten aufgrund ihres Alters als Schülerinnen und Schüler und benötigen weder einen Immunisierungs- oder Testnachweis oder eine Schulbescheinigung. Für die Ferien (11. bis 24. Oktober) gilt diese Regelung allerdings durch die Neufassung der Corona-Schutzverordnung nicht !  Das bedeutet, dass Kinder und Jugendliche ab dem Schuleintritt dort, wo die 3G-Regel gilt, in den Herbstferien auch einen Test- oder Immunisierungs-Nachweis benötigen. Kinder bis zum Schuleintritt benötigen weiterhin keinen Test, sie sind getesteten Personen gleichgestellt.


29.09.2021 - Polizeimeldungen

Telefonbetrüger nutzen die Angst älterer Menschen aus

Eine Information der Kreispolizeibehörde :  In den letzten zwei Tagen (27./ 28.09.) sind im Zuständigkeitsbereich der Polizei Rhein-Sieg-Kreis mehrere Fälle von versuchtem Telefonbetrug bekanntgeworden, bei denen die Täter mit der Angst um das Leben enger Angehöriger spielen. Eine vollendete Tat ist bislang nicht bekannt.

Ältere Mitmenschen aus Hennef, Lohmar, Sankt Augustin und Siegburg wurden von den Tätern telefonisch kontaktiert. Die Anrufer schilderten, als Notfall in die Bonner Uniklinik mit einer lebensbedrohlichen "COVID-19"-Erkrankung eingeliefert worden zu sein. Dabei gaukelten sie den Angerufenen vor, ein naher Angehöriger (Sohn / Enkel) zu sein, der nur noch mit einer dringenden Injektion vor der Delta-Variante des Virus gerettet werden kann.

Die lebensnotwendige Spritze kostet jedoch viel Geld, um das der Angerufene dann gebeten wurde. In einem Fall wurden mehr als 40.000 Euro von den Tätern gefordert. In einem anderen Fall wurde ein skeptisches Opfer von einem angeblichen Chefarzt aus der Klinik weiter zur Zahlung gedrängt. Der Senior aus Sankt Augustin blieb standhaft und zahlte nicht.

Diese Telefonate sind typisch für Telefonbetrüger. Die Täter rufen ältere Menschen unter dem Vorwand an, Verwandte oder gute Bekannte zu sein, täuschen einen finanziellen Engpass vor und bitten um hohe Bargeldbeträge, weil sie das Geld sofort, aufgrund einer Notlage benötigen. Die Notlage variiert dann zwischen Wohnungskauf, Kaution nach Verkehrsunfall oder wie hier eine medizinische Behandlung. - Zum Schutz vor Telefonbetrügern rät die Polizei :

  • Seien Sie misstrauisch, wenn Sie jemand telefonisch um Geld bittet.
  • Ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu.
  • Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, so bald Ihr Gesprächspartner Geld von Ihnen fordert !
  • Vergewissern Sie sich, ob der Anrufer wirklich ein Verwandter ist. Rufen Sie ihn über die Ihnen bekannte oder selbst herausgesuchte Rufnummer zurück !
  • Übergeben Sie niemals Geld an Ihnen unbekannte Personen.
  • Informieren Sie sofort die Polizei über 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt.
  • Wenden Sie sich auf jeden Fall an die Polizei, wenn Sie Opfer geworden sind und erstatten Sie eine Anzeige.


28.09.2021 - Kreisverwaltung, Natur, Tiere

Nachtaktive Insektenvertilger stehen unter Artenschutz

Großer Abendsegler (Nyctalus noctula), eine heimische Fledermausart - (Foto : Rhein-Sieg-Kreis)

Eine Information der Kreisverwaltung :  Wer hat sie nicht schon einmal gesehen, die lautlosen Segler durch die Nacht ?  Fledermäuse sind nicht nur nachtaktiv, die unter Artenschutz stehenden Tiere nehmen auch eine wichtige Aufgabe als Insektenfresser wahr. Nach einer erfolgreichen Jagdnacht haben die zierlichen Säugetiere bis zur Hälfte ihres eigenen Körpergewichts an Insekten vertilgt.

15 Fledermausarten sind zurzeit im Rhein-Sieg-Kreis heimisch. Die einzelnen Arten unterscheidet man danach, welche Quartiere sie im Sommer bevorzugen. Baumfledermäuse leben dann in verlassenen Spechthöhlen, hinter losen Rinden oder in anderen Hohlräumen der Bäume. Hausfledermäuse hingegen halten sich im Sommer auf Speichern, hinter Fassaden-Verkleidungen, in Mauerspalten oder Mauer-Hohlräumen auf.

Wer zum Schutz der heimischen Fledermäuse beitragen möchte, sollte der Kreisverwaltung bekannte Populationen melden. Aber jede und jeder Einzelne kann noch mehr tun. "Wichtig ist zum Beispiel, dass sich alle an die Regelungen des Bundes-Naturschutzgesetzes halten.

Dazu gehört, dass es vom 1. Oktober bis zum 31. März verboten ist, Höhlen, Erdkeller, Stollen und ähnliche Räume, die den kleinen Säugetieren als Winterdomizil dienen, aufzusuchen", erklärt Rainer Kötterheinrich, Leiter des Amtes für Umwelt- und Naturschutz des Rhein-Sieg-Kreises. Werden die Tiere im Winterquartier gestört, kann das fatale Folgen haben : einmal geweckt, braucht der Stoffwechsel bis zu einer halben Stunde, bis die Fledermaus wach ist !  Und bis sie wieder eingeschlafen ist, hat sie viel Energie verbraucht. Energie, die zum Ende des Winterschlafes vielleicht fehlt.

Der Herbst bietet sich an, um die Frühjahrs- und Sommerquartiere einiger Fledermäuse, die Dachstühle, zu sanieren. Und wenn man schon mal dabei ist, könnte das Dach auch mit speziellen siebfreien Lüftungsziegeln geöffnet und Fledermaushilfen angebracht werden. Eine weitere Möglichkeit sind sogenannte Fledermaus-Steine, die in die Dämmung eingebaut werden können.


28.09.2021 - Polizeimeldungen

19-Jährige aus Much vermisst, die Polizei bittet um Mithilfe

Sahar G. - (Foto : privat)

Eine Information der Kreispolizeibehörde :  Bereits seit Dienstag, dem 21.09., wird die 19-jährige Sahar G. aus Much vermisst. Die als sehr zuverlässig beschriebene Heranwachsende ist ohne Vorankündigung plötzlich verschwunden. Es gibt keinerlei Anhaltspunkte für ihren Aufenthaltsort, es liegen keine Hinweise zu weiteren Kontaktpersonen oder Anlaufadressen vor. Auf dem Handy meldet sich lediglich die Mailbox.

Aufgrund des völlig untypischen Verhaltens kann eine Eigengefährdung der jungen Frau nicht ausgeschlossen werden. Daher bittet die Polizei die Bevölkerung um Mithilfe :  Sahar G. hat braune Haare, braune Augen, eine schlanke Figur und ist circa 165 cm groß. Sie war mit blauen Jeans und einer schwarzen Jacke bekleidet. Wer kann Angaben zum Aufenthaltsort oder zu Kontaktpersonen von Sahar G. machen ?  Hinweise an die Polizei unter Telefon 02241 / 5413421.


26.09.2021 - Politik

Zwischenergebnis der Bundestagswahl aus lokaler Sicht

Nach der Bundestagswahl am heutigen Sonntag liegt nun der überweigende Teil der Einzelergebnisse auf regionaler oder lokaler Basis vor. Nachdem rund 90 Prozent der Wahlbezirke im Wahlkreis 97 "Rhein-Sieg-Kreis 1" ausgezählt sind, zeichnet sich ab, daß Elisabeth Winkelmeier-Becker (CDU) ihr Direktmandat verteidigen kann. Nach einem knappen Verlauf liegt sie einige Prozentpunkte vor ihrem SPD-Herausforderer Sebastian Hartmann. Betrachtet man die Berggemeinden des Kreises separat, hat die CDU-Kandidatin die Nase klar vorn. Allein entscheidend ist aber das Ergebnis des kompletten Wahlkreises.

Bezüglich der Zweitstimmen, die das Sitzverhältnis im Parlament bestimmen, ist es im Wahlkreis 97 knapp, wer die meisten Stimmen auf sich vereinigt hat. Hier führt die CDU mit wenger als einem Prozentpunkt vor der SPD, gefolgt von Grünen und FDP. Bei lokaler Auswertung liegt die CDU wiederum klar vorn.  (Stand 21.00 Uhr)

Eine ausführliche Information, wie im Kreis und in der Kommune gewählt wurde, folgt nach Vorliegen des vorläufigen Endergebnisses. (cs)


24.09.2021 - Veranstaltungen, Kulturelles, Kirchliches, Vereine

Ernteverein Wellerscheid feiert Feldgottesdienst

Eine Information des Erntevereins Wellerscheid :  Auch in diesem Jahr müssen wir schweren Herzens unser Erntedankfest absagen, zumindest in dem Rahmen wie wir es kennen. Um unserem Dank Ausdruck zu verleihen, möchten wir wie schon im letzten Jahr am Sonntag, dem 26. September, um 12.30 Uhr an der Grillhütte in Wellerscheid einen Feldgottesdienst feiern.

Auch wenn dies nicht mehr vorgeschrieben ist, würden wir das Anmeldeverfahren gerne beibehalten, um eine bessere Planung und gegebenenfalls die Nachverfolgbarkeit zu gewährleisten. Unter der Nummer 0151 / 50746590 (telefonisch oder gerne auch per 'WhatsApp') ist dies bei Jörg Spiegelhoff möglich. Wir freuen uns, wenn möglichst viele dabei sind.

Sollten kurzfristig Unwetter gemeldet sein, müsen wir den Gottesdienst leider absagen. Bei normalem Schauer-/ Regenwetter bitten wir, einen Schirm mitzubringen. Wir bitten zudem, einen Mund-Nasen-Schutz bereitzuhalten und die "3G-Regel" (geimpft, genesen oder getestet, Antigen-Test reicht aus) zu befolgen.

Im Anschluss an die Feldmesse freuen wir uns, mit dem ein oder anderen Kaltgetränk anzustoßen. Außerdem wird uns eine Abordnung vom Kindergarten Wellerscheid besuchen und etwas aufführen. Auch darauf sind wir schon sehr gespannt und freuen uns !


23.09.2021 - Vereine, Soziales, Kunst

Malkurs für Behinderte erneut von Stiftung gesponsert

(Foto : Stiftung Much)

Eine Information der 'Stiftung Much' :  Nach dem großern Erfolg im vergangenen Jahr hat die Siftung Much erneut einen Malkurs für Menschen mit Behinderungen ermöglicht. Und so treffen sich seit kurzem die Teilnehmer der Außenwohngruppe am Wahnbach bei Friedhelm Schlimbach im Atelier in Oberheiden oder draußen im großen Garten, der zu kreativer Betätigung geradezu inspiriert.

Am ersten Tag gab Schlimbach als Motiv zwei Herzen vor. Kim, Jasmin und Tobias waren sehr konzentriert bei der Sache und freuten sich, ihre in schönen Rot- und Gelb-Tönen entstandenen Herzen an die Mutter oder einen anderen geliebten Menschen verschenken zu können. Teilnehmerin Betty kommt aus der Wohngruppe in Seelscheid und der junge Tobias lebt zu Hause.

Mit Herzen oder Äpfeln beginnt Friedhelm Schlimbach gern seine Malunterricht. Denn in beiden Fällen wird die Basis gelegt :  Schatten und Dreidimensionalität. Auch Steine eignen sich für diese Grundlagenarbeit. Begleitet werden die Malschüler von den ehrenamtlichen Betreuerinnen Hildegrad Langen und Doris Schlimbach.

Die Stiftung hat ein Budget von 900 Euro für die Aktion vorgesehen - man will wie im vergangenen Jahr eine Verlängerung ermöglichen, so Stiftungsvorsitzender Hans-Willi Schlimbach. Eine Ausstellung im Rathaus, wie sie bereits im letzten Jahr geplant war, soll möglichst dieses Jahr stattfinden - dann auch mit den Gemälden von 2020.


23.09.2021 - Veranstaltungen, Soziales, Vereine

'Letzte-Hilfe-Kurs' - am Ende wissen, wie es geht

Eine Information des 'Ambulanter Hospizdienst Much' :  Am Ende wissen, wie es geht, das ist das Ziel des "Letzten Hilfe Kurses". Wie selbstverständlich werden schon in der Schule "Erste Hilfe"-Unterrichtseinheiten und Kurse angeboten, damit Menschen in einer Notsituation schnelle Hilfe leisten können. Wie ist es am Lebensende wenn jemand stirbt ?

Unwissenheit und Unsicherheit sind häufig die Gründe, dass Menschen sehr überfordert sind, wenn ein nahestehender Mensch verstirbt. Der Kurs "Letzte Hilfe" möchte ein Basiswissen vermitteln. Was ist am Ende wichtig und was können Sie Gutes tun ?  Eine Auseinandersetzung / Information und eine Orientierung zu dem Thema kann sehr dazu beitragen, die Situationen in ihrer Familie oder in ihrem nahen Umfeld zu erleichtern.

Der Kurs richtet sich an alle Menschen, die sich über das Thema Sterben und Tod sowie über die Palliativmedizin informieren wollen. Er vermittelt Grundlagen, die allgemeine Versorgung am Lebensende zu verbessern. Der Kurs besteht aus vier Modulen zu jeweils 45 Minuten :  Sterben als einen Teil des Lebens verstehen, Vorsorgen und entscheiden, Leiden lindern, Abschied nehmen. Termin ist am Montag, dem 4. Oktober, von 17 bis 21 Uhr in Ruppichteroth im Evangelischen Gemeindehaus. Wir bitten um eine Voranmeldung unter Telefon 02245 / 618090 oder per mail :  Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mailkontakt(at)hospizdienst-much.de


23.09.2021 - Vereine, Freizeit, Veranstaltungen

Ehrenamtler/innen-Treffen des Verkehrsvereins Much

(Foto : Verkehrsverein Much)

Eine Information des Verkehrsvereins Much :  Mit gewissem Stolz können wir sagen, dass unser Verein zur Zeit gut aufgestellt ist. Die Pflege der über 250 Bänke, die Betreuung der historischen Wegekreuze, die Betreuung der Wanderwege (unter anderem Themen-Wanderwege) und einige Aufgaben / Aktionen mehr, werden von zahlreichen Ehrenamtlern/innen geleistet. Damit man immer wieder Menschen für diese Arbeiten begeistern kann, braucht man Struktur und Geselligkeit.

Die Geselligkeit und das Kennenlernen kamen in den letzten Monaten wegen der Pandemie leider zu kurz. In der letzten Woche hielten wir aber den Zeitpunkt für gekommen, einen gemütlichen Nachmittag zu organisieren. In lockerer Atmosphäre (Grillplatz Hütte Wellerscheid) lernten sich die "Neuen" kennen. Ganz nebenbei kam es auch zum fachlichen Austausch und neuen Ideen.

Zahlreiche erfreuliche Rückmeldungen und Tipps von Touristen (unter anderem öffentliche Toilette) nahmen wir mit und versuchen nun, das auch umzusetzen. Und grundsätzlich ist es ja überall so, dass man mit vielen Händen die anfallenden Arbeiten leichter bewältigen kann. Insofern war der Nachmittag erfreulich, alle Ehrenamtler/innen (circa 30 Personen) fühlten sich bei "ihrem" Verkehrsverein Much wohl.
für den Vorstand, Hartmut Erwin


23.09.2021 - Kreisverwaltung, Natur, Wirtschaft

Wohin mit dem Laub ? - Grünabfälle richtig entsorgen

Eine Information des Amtes für Umwelt- und Naturschutz der Kreisverwaltung :  Die ersten Bäume verlieren ihre Blätter. Jetzt stehen für den Herbst typische Arbeiten im Garten an. Schon bald wissen viele Gartenbesitzer/innen nicht mehr, wohin mit dem ganzen Laub und den abgeschnittenen Ästen. Für die Natur ideal wäre es, die Blätter auf den Beeten liegen zu lassen. So wird der Boden geschützt und Regenwürmer finden hier Nahrung. Zu einem Haufen zusammengekehrt bietet das Laub Igeln und anderen Tieren ein Winterquartier. Ansonsten gehört es auf den Komposthaufen oder in die Biotonne.

Wer größere Mengen entsorgen muss, kann hierfür Biosäcke der 'RSAG' verwenden, die an vielen Verkaufsstellen im Kreisgebiet erhältlich sind. Die Adressen finden sich im Abfallkalender der 'RSAG'. Dort können auch die Regelungen für eine anerkannte Eigenkompostierung nachgelesen werden. Gewerblich transportierte größere Mengen an Laub und Ästen benötigen für die Entsorgung einen Herkunftsnachweis.

"Laub im Herbst ist wie Grasschnitt im Sommer zu behandeln", informiert Rainer Kötterheinrich, Leiter des Amtes für Umwelt- und Naturschutz des Rhein-Sieg-Kreises. "Es gehört auf den Kompost oder in die Entsorgung. Ablagern in der Natur, auch im Wald, ist schädlich und daher verboten. Denn Gartenpflanzen haben meist viele Nährstoffe und durch Früchte und Samen könnten nicht heimische Pflanzen in die freie Natur geraten.“

In der Zeit von Anfang Oktober bis Ende Februar dürfen Hecken wieder großzügig gestutzt und Bäume geschnitten werden. "Eine dichte Hecke erhält man durch richtiges Schneiden im Winter. Sie bietet wichtigen Schutz und Lebensraum für viele Tiere", erklärt Rainer Kötterheinrich. Das Baumfällen außerhalb von Schutzgebieten ist in diesen Monaten grundsätzlich auch erlaubt. Vor dem Fällen von Bäumen im Siedlungsbereich ist allerdings zuerst bei der Stadt oder Gemeinde nachzufragen, ob dies überhaupt erlaubt ist. Denn der Artenschutz und gegebenenfalls eine Baumschutzsatzung sind zu beachten.

Grünabfall darf nicht mehr gebündelt oder in Kartons neben die Biotonne gelegt werden. Dafür gibt es die neue Bündel-Sammlung. Das Angebot der Abholung kann kostenlos alle vier Wochen nach vorheriger Anmeldung genutzt werden. Weitere Informationen hierzu gibt es beim 'RSAG'-Kundencenter unter der Telefon-Nummer 02241 / 306306 oder unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.rsag.de .


16.09.2021 - Verkehr, Baumaßnahmen

Vollsperrungen der BAB 3 zwischen Siegburg und Lohmar

Der Lohmarer Bereich des betreffenden Bauabschnitts - (Foto : rhein-sieg.info)

Eine Information der 'Autobahn GmbH' :  Auf der Autobahn 3 ist die Fahrbahn zwischen dem Autobahnkreuz Bonn / Siegburg und der Anschlussstelle Lohmar (Fahrtrichtung Oberhausen) in weiten Streckenabschnitten massiv beschädigt. Der zusätzliche Umfahrungsverkehr aufgrund der gesperrten A 1 und A 61 beschleunigt die Schadensausbildung seit Wochen.

Für die umfangreichen Reparaturarbeiten ist die A 3 an drei Wochenenden im besagten Abschnitt vollgesperrt : von Freitag (17.09.) bis Montag (20.09.), von Freitag (24.09.) bis Montag (27.09.) und von Freitag (01.10.) bis Montag (04.10.), jeweils von freitagsabends 22 Uhr bis montagsmorgens 5 Uhr. Im Autobahnkreuz Bonn / Siegburg werden die Zufahrten von der A 560 aus beiden Fahrtrichtungen auf die A 3 in Richtung Oberhausen jeweils bereits ab 20 Uhr geschlossen.

Eine Umleitung für den örtlichen Verkehr über die A 560 und A 59 ist mit einem roten Punkt ausgewiesen. Weiträumige Umfahrungsempfehlung für den Fernverkehr erfolgen bereits ab Hessen. Aufgrund des zu erwartenden starken Verkehrsaufkommens und wahrscheinlichen Staulagen auf der A 3 sowie auf der Umleitungsstrecke (A 560 / A 59) werden Verkehrsteilnehmer an allen Wochenenden gebeten, den Bereich nach Möglichkeit weiträumig zu umfahren und alternative Routen zu wählen.

Daher sollte der Fernverkehr auf der A 3 aus Würzburg kommend bereits ab dem Autobahndreieck Seligenstadt (A 3 / A 45) über die A 45 bis zum Autobahnkreuz Olpe-Süd und dann über die A 4 in Richtung Köln ausweichen. Bitte beachten Sie die Hinweise auf den entsprechenden Wegweisungstafeln. In diesem Zusammenhang weisen wir darauf hin, dass die linksrheinische Nord-Süd-Tangente A 1 / A 61 weiterhin zwischen den Autobahnkreuzen Meckenheim und Kerpen aufgrund der Unwetterschäden gesperrt ist. Von einer Umfahrung der A 3-Vollsperrungen auf diesen Strecken raten wir dringend ab.

Hintergrund :  Die A 3 wird in diesem Streckenabschnitt seit 2019 von Grund auf saniert. Aufgrund der hohen Belastung ist die Baustelle so angelegt, dass jeweils drei Fahrspuren je Fahrtrichtung aufrechterhalten werden. Diese wurden verengt und so geführt, dass auch die Standspur mitbenutzt wird. Diese wurde bereits in Vorbereitung auf die Sanierung verstärkt und in weiten Teilen bereits in diesem Jahr repariert. Aufgetretene Schäden wurden in den vergangenen Monaten schnellstmöglich beseitigt. Doch die Belastungen durch den starken Schwerverkehr gepaart mit der erheblichen Mehrbelastung der letzten Wochen vergrößerten die Schäden vor allem in den tiefen Schichten des Straßenaufbaus weiter.

Die A 3 wird in diesem Abschnitt derzeit zusätzlich durch den Umleitungsverkehr der gesperrten A 1 und A 61 befahren. Die Schäden erstrecken sich mittlerweile auch in weiteren Bereichen über den Standspurbereich hinaus, so dass zwei Baustellenfahrspuren betroffen sind. Um alle Fahrspuren offenhalten und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer gewährleisten zu können, müssen die Schäden kurzfristig beseitigt werden. Die Vollsperrungen sind daher alternativlos.

Grundhafte Sanierung der A 3 zwischen Kreuz Bonn / Siegburg und Lohmar :

Der stetig wachsende Verkehr hat auf der A 3 zwischen dem Autobahnkreuz Bonn / Siegburg und der Anschlussstelle Lohmar hat deutliche Spuren hinterlassen :  Spurrillen, Risse und Flickstellen machen die derzeitige grundhafte Sanierung der Fahrbahn zwingend erforderlich. Seit 2019 werden hier die Fahrbahnen, Brücken, komplette Straßenausstattung (Entwässerung, Schutzeinrichtungen, Beschilderung etc.) und Lärmschutzwände erneuert. Um den heutigen Belastungen standhalten zu können, müssen auf der gut sechs Kilometer langen Strecke zudem 13 Brückenunterführungen erneuert oder sogar komplett ersetzt werden.

Die A 3 zwischen Köln und Frankfurt ist eine bedeutende Transitroute im transeuropäischen Netz sowie Hauptroute für den Schwerlastverkehr. Die Strecke ist als Verbindung des Rheinlandes mit dem Rhein-Main-Gebiet seit jeher von enormer, überregionaler Bedeutung. Bereits in den 1930er Jahren wurde die Autobahn geplant und gebaut. Zwischen 1937 und 1940 wurde die damals zweispurige Schnellstraße abschnittsweise für den Verkehr freigegeben. Wegen der enormen Verkehrsbedeutung der A 3 wurde diese bereits Ende der 1960er und Anfang der 1970er Jahren zwischen Köln und der Grenze zu Rheinland-Pfalz dreispurig ausgebaut.

Der Verkehr auf der Strecke nimmt stetig zu. Auf dem stark frequentierten Abschnitt bewegen sich zwischen 80.000 und 100.000 Fahrzeuge pro Tag. Die A 3 ist zwischen Köln und Frankfurt Teil des transeuropäischen Netzes (TEN) und somit eine Transitstrecke und Hauptroute für den Schwerlastverkehr. Zurzeit macht der Schwerlastverkehr einen Anteil von zwölf Prozent aus (circa 10.000 LKW / Tag). In den Nachtstunden sind annähernd ein Drittel aller Fahrzeuge LKW - Tendenz steigend. Bis 2030 rechnen Experten mit einer Zunahme des Gesamtverkehrs auf dieser Strecke um ein Viertel auf 100.000 bis 125.000 Fahrzeuge pro Tag.

Mehr zum Thema A 3 :  Grundhafte Erneuerung zwischen Köln-Heumar und Bad Honnef :  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.autobahn.de/rheinland/projekte/detail/grundhafte-erneuerung-zwischen-koeln-heumar-und-bad-honnef#uebersicht


 

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Stand : 15.10.2021

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